Wir wandern durchs Land und übernachten draußen.
Wer bist du, was bewegt dich und was brauchst du wirklich?
Es gibt keinen vorgegebenen Weg, alles entsteht im Werden. Das Abenteuer besteht aus dem Einlassen aufs Unbekannte im Außen wie im Innen.
Wir suchen nach Antworten, jeder in seiner Verantwortung und im Spiegel der anderen.
Mitnehmen:
größerer Rucksack mit Schlafsack und Matte, kleine Plane, Regensachen, Essen für 1,5 Tage
Packliste bekommst du von mir.
Kosten:
110 € ab 3 Personen
Ermäßigt 85 €
Zwei Männer und vier Frauen liefen mit leichtem Gepäck für eine Woche durch die Südtoler Berge.
Zwei Frauen kamen aus dem Osten Deutschlands, die anderen aus dem Westen.
Geschmunzelt wurde nur beim Dialekt. Respekt und Freude kam bei mir über die ostdeutsche Kreativität auf, sich in einfachen Unterkünften behelfen zu können. Sehr schön, wie auch die spannenden Geschichten aus der Zeit vor dem Mauerfall.
Die Etappen waren von mir nicht vorgeplant, nur die erste Unterkunft reserviert, um dann im eigenen Tempo gehen zu können.
Das war erstmal ungewöhnlich. Jeder zeigte sich eigenverantwortlich und achtsam mit den anderen.
Letztendlich gingen wir die gesamte Runde.
Wir konnten sogar auf der Stettiner Hütte am Eisjöchl übernachten und wurden am Morgen mit einem Sonnenaufgang beschenkt.
Sehr viel Freude und Spaß entstand beim täglichen Baden in den Flüssen, nicht nur bei mir, so mein Eindruck ;O).
Und Küsse (Pferdeküsse) gab es auch noch, gratis beim Aufstieg zum Eisjöchl (siehe Fotos).
Die kleine Sara vom Christlhof wusste was sie will. Auf jeden Fall einen Hund.
Katzen, Kaninchen und Kühe hat sie ja schon. Und sie wird mal Tierflüsterin, erzählte sie selbstsicher.
Ihre Katze trug sie als Lebendpelz um den Nacken und konnte mit ihr sogar Fahrrad fahren.
Sabine Reinholz (Mittwoch, 14 September 2016 18:31)
Mit Vorfreude und Sorge zugleich, ob ich den Weg wohl schaffen werde, habe ich die Wanderung begonnen - mit einem Notfallabstiegsplan im Rucksack! Schritt für Schritt habe ich gelernt, zu
meinem langsamen Tempo zu stehen- Tag für Tag wurde es mir leichter. Die Gruppe wuchs harmonisch zusammen, dankbar bin ich für die Rücksichtnahme und Geduld, die mir entgegengebracht
wurde. Cordula ist eine einfühlsame Begleiterin, die mich immer wieder ermutigte und begleitete.
Belohnt wurde ich mit einer herrlichen Wanderung um die wunderschöne Texelgruppe, gemeinsamen Lachen und Geschichten erzählen und der Freude über die eigene Kraft und Ausdauer- und nicht
zu vergessen: mit Pferdeküssen!
Herzlichen Dank an Cordula & die Gruppe: jederzeit gerne wieder.
Sabine
Wolfram König (Dienstag, 13 September 2016 10:52)
Das war eine phantastische Woche. W.
Cordula Töpfer - Hunteburger Weg 181 - 49086 Osnabrück
Tel: 0541 - 9116018 [email protected]

Heike (Donnerstag, 30 Oktober 2025 23:00)
Für mich war es ein Abenteuer..... mit drei fremden Menschen mich gemeinsam auf den Weg zu machen in die "Wildnis" des Solling bei Höxter... (Cordula kannte ich aus anderen Bezügen - da war ich voller Vertrauen)... Ende September.... die Temperaturvorhersage für die erste Nacht war 7°C.... und Regen... vier Frauen, ein Mann...
...und es war wunderbar.... wir haben Wege beschritten und auch keine.... mal querfeld/wald/ein, mal auf geschotterten Waldwegen durch abwechslungsreiche Landschaften.... Mischwald, Nadelwald, Hochmoor, an Weiden und Feldern entlang... konnten uns einlassen... mal mehr mal weniger gut auf das, was entschieden werden musste.... gemeinschaftlich....manchmal mehrheitlich ... wo lagern wir... gehen wir über eine eingezäunte Weide oder einen Umweg an der Straße entlang.... uvm.
In der ersten Nacht fanden wir einen schönen Platz in einem Mischwald am Rande einer Lichtung mitten im Wald... wir hatten unsere drei Tarps gerade aufgebaut, da fing es an zu regnen, ja zu schütten.... auch mit Regenzeug wird es irgendwann ungemütlich, im Regen zu sitzen und so haben wir es geschafft, unsere erste "Rederunde" zu fünft unter einem Tarp zu "machen"....
Jede/r hat zum Essen- oder Teekochen seine Menge Wasser in den Topf gefüllt, und mit dem kochenden Wasser das Essen "aufgegossen" und quellen lassen.... z.B. Glasmudeln mit getrockneten Champignons und Gewürzen... zum Frühstück Porridge oder Müsli... einfach und sättigend.... die Natur hat uns dreimal mit Äpfeln versorgt, Mirabellen und ein paar Brombeeren...Unseren Wassermangel glich ein kleiner Bach aus - wir mussten also nicht darben....
Wir gingen lange Strecken im Schweigen, besprachen uns an Wegkreuzungen und gingen schweigend weiter.... konnten eintauchen in die Natur und ganz bei uns sein.... und dennoch in Geneinschaft.
Eine tolle Erfahrung!
Danke, liebe WeggefährtInnen und Dir, liebe Cordula für den Rahmen, die Begleitung und die gute Orientierung...
Heike ❤️
Susanne (Dienstag, 14 Oktober 2025 20:31)
Ich finde es toll, aus dem Moment heraus zu entscheiden: in welche Richtung gehen wir? Welchen Weg nehmen wir? Oder lieber doch querfeldein? Wann machen wir Pause? Wo schlagen wir unser Nachtlager auf? Cordula führt nicht, sie lässt die Gruppe entscheiden. Um den Alltag wirklich loszulassen und im Hier und Jetzt anzukommen (und damit auch bei uns selber), braucht es neben der inneren Bereitschaft dazu auch Wahrhaftigkeit sich selbst und der Gruppe gegenüber. Auch das liebe ich. Hin und wieder finden Sharingrunden statt: wie geht es mir? Fühle ich mich wohl? Was sind meine Bedürfnisse? Im Vorfeld des Ganzen die Ausrüstung zu bedenken: was brauche ich für diese 2-3 Tage? Wie viel Gewicht kann / will ich unterwegs tragen? Was kann ich zuhause lassen? Gemeinsam ein kleines Abenteuer im Wald erleben, eine wohltuende Auszeit von der getakteten „Normalität“.